Edwin-von-Böventer Preis

Edwin von Böventer war der erste Vorsitzende der Gesellschaft für Regionalforschung. Gewählt wurde er in der Gründungsversammlung am 11.12.1965 in Heidelberg. Sein Interesse und Einsatz für die Regionalforschung ist der Bekanntschaft mit Walter Isard zu verdanken, den er Mitte der 1950er Jahre während seiner Promotionsarbeiten in Ann Arbor, Michigan kennen lernte. In den folgenden Jahren vertiefte sich dieser Kontakt und führte schließlich zu der Initiative, eine deutschsprachige Gruppe der Regional Science Association aufzubauen. Für das Vereinsziel, die „Förderung der interfakultativen (inter- und trans-disziplinären) Erforschung regionaler Probleme“ konnte von Böventer, der 1963 eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg übernommen hatte,  zahlreiche Wissenschaftler aus benachbarten Disziplinen wie Geographie, Architektur/Stadtplanung, Verkehrswissenschaften, Soziologie und Volkswirtschaftslehre gewinnen.
Nach seinem frühen unerwarteten Tod im Jahr 1994 beschloss die Gesellschaft im gleichen Jahr, ihren Förderpreis für herausragende Beiträge auf ihrem jährlichen Winterseminar dem Gedenken an Edwin von Böventer zu widmen.

PreisträgerInnen:

2017: Biliana Yontcheva und Lorenz Fischer

2016: Ulrike Illmann

2015: Martin Adler

2013: Matthias Firgo

2011: Ulrich Zierahn

2010: Bastian Alm und Wolfgang Dauth

2009: Dieter Pennerstorfer

2007: Katja Wolf

2006: Anne Otto

2005: Tanja Fleischhauer

2004: Wolfgang Wagner

2003: Axel Schaffer

2002: Dirk Engel

2001: Markus Ksoll

2000: Ivo Moßig und Helge Sanner

1999: Cordula Neilberger

1998: Silvia Stiller

1997: Georg Hirte und Ulf Teubel

1996: Jörg Lüschow und Gerhard Untiedt

1995: Martin Hallet

1994: Andreas Spillmann

1993: Sonja Clausen

1991: Thiemo Eser

1990: Werner Klinge, Siegmund Kroll und Johannes Müller

1989: Herbert Jacoby